Remote-Services: Wie wir via Fernüberwachung und -diagnose Ihre Systeme sicherer, effizienter und kostengünstiger machen

Mann mit Headset zeigt Remote-Services bei Scanvest

Aus unserem Projektalltag sind sie nicht mehr wegzudenken: Remote-Services, die es uns ermöglichen, Ihre Anlage aus der Ferne zu überwachen, Fehler zu diagnostizieren und Lösungen anzubieten. In diesem Artikel fassen wir für Sie die wichtigsten Vorteile zusammen und stellen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten unserer Remote-Services vor.

Vorteile unserer Remote-Services für Notrufsysteme

  • Effiziente Fehlerdiagnose und -behebung: Wir können unsere Systeme von Ferne dauerhaft monitoren und dabei Fehler und Probleme frühzeitig identifizieren. Anhand der vorhandenen Daten lässt sich schnell die Entscheidung treffen, ob sich eine Störung remote beheben lässt oder sich ein Techniker auf den Weg machen muss. In jedem Fall sorgt die Remote-Überwachung für eine schnellere Reaktionszeit und reduziert mögliche Ausfallzeiten so auf ein Minimum.
  • Kostenersparnis: Durch Ferndiagnose und -behebung entfallen viele Technikereinsätze, so dass Personal-, Reise- und Transportkosten eingespart werden können. Sollte ein persönlicher Einsatz unumgänglich sein, ist sichergestellt, dass der Techniker bestens informiert und mit dem passenden Equipment beim Einsatzort eintrifft. Die Störung kann so möglichst schnell und effizient behoben werden.
  • Technischer Support von Ferne: Durch unser Monitoring haben wir einen guten Überblick über den Zustand eines Systems. Unsere Techniker sind daher in der Lage, lokale Techniker und Nutzer telefonisch oder online bei Bedienung, Störung oder Wartung zu unterstützen. Da wir auch in der Sicherheitskommunikationsbranche zunehmend mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben, wird diese Form des Supports immer wichtiger.
  • Schnellere Implementierung von Updates/Upgrades: Fernzugriff ermöglicht es uns, Updates, Patches oder Upgrades schnell und effizient durchführen. So halten wir Systeme stets auf dem neuesten Stand, ohne direkt vor Ort sein zu müssen.
  • Einsparen von Ressourcen und CO₂-Emissionen: Dank unserer Remote-Services können Technikereinsätze entfallen oder, wenn notwendig, so effizient wie möglich durchgeführt werden. Das bedeutet keine oder wenige Anfahrten – ein Plus für die Klimabilanz.

Remote-Services bei Scanvest – Vorstellung verschiedener Möglichkeiten und Tools  

Steuer- & Überwachungsfunktionen unserer Audio-Server

Kern unserer Lösungen sind unsere intelligenten IP-Audio-Server, die je nach Systemgröße und Anforderungen als Hardware-, Software- oder integrierte Variante in unseren Sprechstellen verfügbar sind. Die Server selbst übernehmen bereits viele Überwachungsfunktionen automatisch und bilden zudem unseren zentralen (Remote-) Zugriffspunkt auf ein System:  

  • Automatisches System-Monitoring: Unsere Hochleistungsserver überwachen unsere Notruf- und Kommunikationssysteme. Dabei behalten sie Systemstatus, Auslastung und Verbindungsqualität „im Auge“ und stellen sicher, dass das System inklusive aller Endgeräte ordnungsgemäß funktioniert. Fehler oder Störungen werden über vordefinierte Kanäle gemeldet und auf Wunsch dokumentiert.
  • Steuern von Systemfunktionen: Mittels des Servers werden verschiedene Aspekte des Kommunikationssystems definiert und gesteuert. Dies umfasst zum Beispiel das automatische Anpassen der Lautstärke, Rufweiterleitungen, Audiokonferenzen und vieles mehr.
  • Systemcheck & Fehlerbehebung: Auch das fitteste System braucht mal ein Update oder eine Korrektur – unser technisches Personal kann Aktualisierungen, Konfigurationsänderungen und Parametereinstellungen ganz einfach remote via Netzwerkverbindung durchführen. Auch Systemstörungen können in gewissem Rahmen behoben werden.
  • Optimierung: Durch das Sammeln und die Analyse von Leistungsdaten mittels des Audio-Servers, können wir Engpässe und Probleme frühzeitig erkennen und Empfehlungen zur Optimierung geben.

ScanNotifier – unser Tool für automatisierte Service-Meldungen & Dokumentation

Der ScanNotifier ist die ideale Ergänzung zu unseren Kommunikationssystemen, weil er eine effiziente Verwaltung und Koordination von (Remote-)Services ermöglicht. Mittels einer Onlinematrix dokumentiert er Ihr System, gleicht den Ist- mit dem Sollzustand ab und meldet Abweichungen und Störungen. Dieses Monitoring ermöglich automatisierte Berichte an Sie, an uns oder einen anderen angebundenen Servicepartner. Dieser kann im Fehlerfall direkt die Fehlerbehebung einleiten und erhält bereits durch unsere Onlinematrix konkrete Informationen zum Fehlerbild. So wird die Fehlersuche beschleunigt und Fehler können behoben werden – meist bevor ein Nutzer überhaupt eine Fehlfunktion bemerken und beanstanden muss. Sie erhöhen so die Betriebssicherheit, verbessern die Nutzerzufriedenheit und reduzieren gleichzeitig Ihr Haftungsrisiko.

Remote-Services anhand von Lebenszyklus Anlage

Provisionierung

Bei komplexen Scanvest Systemen mit zahlreichen Endgeräten kommt ein weiteres nützliches Feature des ScanNotifiers zum Tragen: Basierend auf den hinterlegten Systemdaten kann die Konfiguration automatisiert und damit erheblich beschleunigt werden – ganz im Sinne von Personal-/Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit.

Notruftaster mit selbstständigem Funktionstest

Notruftaster mit selbstständigem Funktionstest

Nicht nur Verbindungen und Verfügbarkeit unserer Systeme lassen sich remote monitoren. Auch die Mechanik der wichtigsten Komponente lässt sich von Ferne testen: Unser patentierter Notruftaster mit Remote-Funktionskontrolle wird vom System selbstständig auf seine mechanische Funktionalität geprüft. Dieser Vorgang ersetzt eine manuelle Prüfung durch Personal – eine kostensparende, ressourcenschonende und vor allem die Sicherheit steigernde Maßnahme, für die Sie sich optional entscheiden können. Unsere Notruftaster beziehen wir von der Firma Schaefer. Sie sind je nach Kundenwunsch und Einsatzzweck in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich.

Schleuse Hirschhorn: Erneuerung der EL/WL Anlage mit IP-Technologie

Schleuse Hirschhorn

Im Zuge der Erneuerung der Schleuse Hirschhorn am Neckar sollte auch die seit 1991 bestehende EL/WL Anlage ausgetauscht werden. Die damals errichtete analoge Anlage entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen sicheren Schleusenbetrieb. Scanvest setzte eine vielseitige IP-Lösung auf, bei der die vorhandene Verkabelung weitestgehend erhalten bleiben konnte.

Zusammenfassung des Projekts (PDF)

Kundenanforderungen im Projekt Schleuse Hirschhorn

  • Austausch EL/WL Anlage mit 21 Sprechstellen und 10 Lautsprechern
    > für Kammern, Technikgebäude, Wehrpfeiler und Zugänge
  • Lieferung Bediengerät Schleuse (SKS) für Steuerung EL/WL-Anlage
  • Lieferung, Montage und Inbetriebnahme aus einer Hand
  • Installation während des laufenden Betriebs

Systemaufbau und -übersicht

Die gesamte Schleuse Hirschhorn wurde mit verschiedenen IP-Sprechstellen und Lautsprechern ausgestattet. Je nach Einsatzbereich kamen vielseitige Videosprechstellen oder robuste Industriesprechstellen zum Einsatz.

Rufe aus der Anlage laufen am Bedienplatz Schleuse Hirschhorn auf und werden mittels eines Bediengeräts mit individuell gestalteter Benutzeroberfäche bearbeitet. Je nach Sprechstelle gibt es die Möglichkeit, ein Videobild dazuzuschalten. Von hier aus besteht auch die Möglichkeit, Durchsagen über die Lautsprecher zu machen. Zusätzlich zur Verbindung zum Bedienplatz können die Sprechstellen auch untereinander kommunizieren, so dass von jedem betriebsrelevanten Punkt der Schleuse aus eine Sprechmöglichkeit besteht. Das System ist IP-basiert und nutzt die bestehende Verkabelung mittels Zwei-Draht-Konvertern.

Systemaufbau EL/WL Anlage Schleuse Hirschhorn
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Eingesetzte Produkte in der Schleusenkommunikation Hirschhorn

Säule mit Turbine TCIS Sprechstelle für Bootsschleppe

Die Sprechstellen an den Bootsschleppen können genutzt werden, um mit dem Bedienstand Kontakt aufzunehmen. Dank Turbine Technologie verfügt sie über eine hervorragende Sprachqualität  auch bei lauten Umgebungsgeräuschen. Säulen und Sprechstellen wurden auf Kundenwusch in RAL-Farbton 1023 pulverbeschichtet bzw. foliert, damit die Sprechmöglichkeit weithin sichtbar ist. Es werden zwei Säulen am Ober- und Unterhaupt der Schleuse eingesetzt.

TCIV+ Turbine Videosprechstelle

An der Schleuse werden zwei Videosprechstellen eingesetzt  eine am Tor und eine am Dienstgebäude. Von hier aus sind Rufe zum Bedienstand und auch innerhalb der Schleusenanlage möglich. Die Sprechstelle am Dienstgebäude wurde in einem wetterfesten Aufputzgehäuse montiert. Die Sprechstelle am Tor wurde als Unterputzvariante in den bereits bestehenden Wandausschnitt eingebracht. Beide punkten durch ihre IP-Audio-Features sowie die hervorragende Video-Qualität – auch bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen.

TFIE Turbine Industriesprechstelle

Für die Kommunikation zwischen betriebsrelevanten Punkten innerhalb der Schleuse (Bootsanleger, Technikräume, Wehrpfeiler, Außengelände) und zum Bedienstand werden robuste IP-Industriesprechstellen mit Direktwahltasten eingesetzt. Auch hier kommt Turbine-Technologie zum Einsatz, so dass die Sprachqualität auch bei lauten Betriebsgeräuschen stimmt.

Bediengerät Schleuse (SKS)  multifunktionales Bedienteil mit Touchdisplay

Rufe werden mithilfe eines multifunktionalen Bedienteils visualisiert und bearbeitet. Die individuell programmierte Benutzeroberäche erlaubt die einzelne Anwahl aller Sprechstellen und Lautsprecher der Schleuse. Bei Bedarf können hier auch die Videostreams der beiden Turbine IP-Videosprechstellen angezeigt werden.

Zweidraht-Konverter

In der Schleuse Hirschhorn kommen durchgehend IP-Sprechstellen zum Einsatz. Sie werden mithilfe von
Zwei-Draht-Konvertern über die vorhandene Fernmeldekabel-Infrastruktur angebunden. Die
Leitstandsprechstelle wird direkt an die strukturierte Ethernetverkabelung angeschlossen.

Kommunikationslösungen im Bereich Transport & Infrastruktur

Ob im Schienenverkehr, an Flughäfen oder in Tunneln – unser Partner Zenitel hat spezielle Lösungen für den Bereich Transport & Infrastruktur im Portfolio. Drei neue Broschüren stellen die Range vor und beleuchten Vorteile und Nutzen der Produkte. Hier geht es um SAA-/ELA-Lösungen, Notfallkommunikation, präventive Maßnahmen gegen Einbruch und Vandalismus sowie die zentrale Steuerung und Monitoring der entsprechenden Systeme.

Insgesamt geht es bei Zenitel immer darum, Sicherheitslösungen eine Stimme zu geben: Die Audiosysteme unseres norwegischen Herstellerpartners stehen für hervorragende Sprachverständlichkeit, hohe Verfügbarkeit und qualitativ hochwertige Komponenten, die für die rauen Umgebungen im Transportsektor bestens aufgestellt sind. Sie ergänzen bestende Video-, Zutritts- und Sicherheitsmanagementsysteme optimal und sorgen so für die für die Sicherheit von Mitarbeitern, Fahrgäste und Vermögenswerten.